von Peter Erdmann am Freitag, 15. Dezember 2006
Am Samstag den 9. Dezember landete Nikolaus auf seiner adventlichen Reise mit dem Flugzeug auf dem Segelfluggelände Rheinstetten.
Mehr als einem guten Duzend Kinder von Angehörigen der LSG-Vereine brachte er Geschänke, ließ Weihnachtlieder singen und Gedichte aufsagen.
Der Jugendgruppe des Luftportvereins bescherte er und Holger Villringer, als Vertreter der Firma HP, für die Jugendarbeit eine Digitalkamera und einen Farbdrucker. Jugendleiter Torsten Klenert aus Spessart nahm das Handwerkzeug für weitere Jugend- und Pressearbeit im Verein gerne entgegen.
von Peter Erdmann am Dienstag, 10. Oktober 2006
Nach dreieinhalb Tagen und 150 Wertungsflügen stehen die neuen Deutschen Kunstflugmeister fest.
Zweieinhalb Tage regen Trainingsbetriebes und eine Woche besten Flugwetters am Verkehrslandeplatz Tannheim waren ideale Voraussetzungen für den Kunstflugwettbewerb.
In vier Kategorien waren 37 Piloten und zwei Pilotinnen aus allen Bundesländern sowie zwei Piloten aus der Schweiz und einer aus Luxembourg angetreten, um ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, wie Philipp Steinbach (Mitglied im LSV-Albgau – der auch beim Ettlinger Verein das Fliegen erlernte) aus Speyer die “Unlimiteds”, der auf einer von ihm selbst konstruierten und gebauten, brandneuen Xtreme 3000 alle Wertungsflüge seiner Leistungsklasse für sich entscheiden konnte.
von Peter Erdmann am Sonntag, 24. September 2006
Torsten hat heute die letzte Hürde zur Erteilung seiner GPL genommen. Zusammen mit seinem Prüfer, Wolfgang Schnepf aus Rastatt, absolvierte er die vorgeschriebenen Prüfungsflüge zu dessen vollster Zufriedenheit.
Wir gratulieren ihm recht herzlich und wünschen ihm allzeit gute Landungen und viel Freude beim Fliegen!
von Peter Erdmann am , 24. September 2006
Nur zögerlich gab der Nebel am 23.9.2006 die Landebahn in EDSB frei. Drumherum schien an diesem schönen Morgen die Sonne schon seit ihrem Aufgang. So konnten die ersten Mannschaften erst um 11:00 Uhr auf Strecke gehen.
Fast alle Mannschaften nutzten die vorgegebene Zeit voll aus. Die Navigationsaufgaben waren alle gelöst worden, aber nie von allen. Von den maximal 120 erreichbaren Punkten errang die Siegermannschaft Jochen Wagenblatt und Werner Keller 110 Punkte. Die zweitplazierte Mannschaft mit Wilbert Kappel und Jens Scholl lag sage und schreibe nur einen Punkt hinter den ersten vor dem abschließenden Boule-Turnier. Jochen und Werner konnten beim „Kugeln“ noch mal 2 Punkte zusätzlich ergattern und siegten danach also hauchdünn mit 3 Punkten.
Als Dritte folgten Hartmut Eble und Jörg Miles. Den diesmal herausragenden 4. Platz, mit der Berechtigung die nächste Rallye auszurichten, erzielten Frank Kursawe und Sebastian Hilgert.
Zur rein fliegerischen Aufgabe kam noch ein Quiz, dass das Kurzzeit-Gedächtnis forderte. Es waren Fragen aus den Informationen über die Streckenpunkte gefragt. Gleich 3 Manschaften erhielten hierbei volle Punktzahl: Martin Herrmann/Anja Sommer, Hartmut Eble/Jörg Miles und Wilpert Kappel/Jens Scholl.
Bei den Theorieaufgaben tat sich die Mannschaft Marko Dronjak/Benjamin Busch mit nur einem Fehler hervor. Selbst teilnehmende Fluglehrer erreichten nicht dieses Niveau.
Auch beim abschließenden Boule-Turnier war die Mannschaft Marko Dronjak/Benjamin Busch siegreich. Bis nach Sonnenuntergang wurden die letzten Gefechte im Scheinwerferlicht von Autos ausgefochten. Den letzten Gesamtplatz belegte die Mannschaft Pieter Riemersma/Dirk Noordam. Wie aus ihren Navigationswerten zu entnehmen war, war es weniger das nicht finden, als der Umgang mit dem GPS. Sie nahmen sich vor, die Gebrauchsanweisung des GPS das nächste mal vor dem Flug zu studieren. Für den letzten Platz erhielten sie einen Leuchtturm. Pieter musste früher das Turnier verlassen, weil er am Sonntag einen Halb-Marathon mitlaufen wollte. Wir wünschen ihm dazu recht viel Erfolg.
Recht herzlichen Dank an Michael Vogel, stellvertretend für die Mannschaft das FSV für die Zur-Verfügung-Stellung des Vereinsheims, Jochen Wagenblatt für die Organisation der Verpflegung und Petrus für das ideale Wetter.
von Jürgen Skucek am Dienstag, 15. August 2006
Jena im August 2006 fand leider fast nur im Regen statt. Die Bilder mit den drohenden Wolken und die nassen Straßen dokumentieren dies. Es gibt auch einige positive Punkte:
Wenn immer wir Jena verließen, war das Wetter besser – so auch beim Ausflug nach Weimar, wo wir ein bisschen Bildung in uns aufsogen und die Anna Amalia Bibliothek noch „verpackt gesehen haben,. Thüringer Rostbratwürste zählen auch zu dem Positiven. Leider hat uns der Verein nur die „alte Winde“ hinterlassen, mit der wir, auch mit Hilfe Einheimischer, nicht zurecht kamen. Positiv war dabei, dass jeder die Gelegenheit hatte etliche Spleiße unter Franks Anleitung zu machen.
Positiv war auch, dass Samuel und Torsten ihre F-Schleppberechtigung erwarben. Für die anschließenden F-Schlepps mit einer Krähe als Schleppflugzeug war es von Vorteil, dass der Flugplatz höher liegt als das umliegende Land. Dadurch war es nicht unbedingt notwendig Höhe zu gewinnen – aber es war trotzdem spannend.
Wer sich die Bilder sorgsam durchsieht, wird auch erfahren, woher der Spruch stammt: „Man hat schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen.“
Nach einundeinhalb Wochen gaben wir wegen fehlender Aussicht auf Besserung auf und fuhren nach Hause. Auf dem Heimweg war das Wetter gleich bei Eisenach wie gewohnt recht gut und veranlasste uns die Wartburg zu besichtigen.
von Peter Erdmann am Freitag, 17. März 2006
Die Basis arbeitet aktiv daran, die Politik auf Bürokratie-Auswüchse aufmerksam zu machen:
An insgesamt vier Standorten in Deutschland (Braunschweig, München, Oerlinghausen und Rheinstetten) entstehen Modelle, die Ende März allen Bundes- und Landtagsabgeordneten übergeben werden.
Ausführliches zur Aktion: siehe www.jar-contra.de
Am Mittwoch den 14.3.2006 fand am Segelflugplatz Rheinstetten der erste Termin zum Zusammenbauen der Demo-Flieger statt. Kern der Truppe waren: die Alten Herren der Vereine FSV1910 Karlsruhe und LSV-Albgau unterstützt von der Akaflieg Karlsruhe.
Bei guter Stimmung, mit Thüringer Bratwurst zu Mittag und Kaffee/Bier mit Brezeln am Nachmittag wurden ca. 400 Twennys einsatzbereit zum Abtransport fertiggestellt.
Die Bilder zeigen die Aktiven, die am Nachmittag noch durch Jugendliche und Berufstätige unterstützt wurden. Prominentester Modellbauer war eindeutig Alfred Lohmeyer, der Vater des im BWLV eingesetzten SG38.
von Peter Erdmann am , 17. März 2006
Die Bürokratie hemmt die Entwicklung in der Fliegerei. Die Folgen sind “Ausflaggen” (Ausüben des Sportes nur noch im Ausland, oder mit ausländischer Lizenz) und das Aufhören bzw. gar nicht mehr Anfangen. Wir wollen dazu jede Gelegenheit nutzen, die Verantwortlichen auf diese Situation aufmerksam zu machen.
Die Aktionen Politiker zu informieren haben zu folgenden Ereignissen geführt: Axel Fischer, MdB, und der Landtagskandidat Werner Raab ahben uns am Segelflfugplatz besucht, um sich vor Ort über die Probleme zu erkundigen. Am Montag den 6.3. hatte Jürgen Skucek die Gelegenheit in Anwesenheit von Werner Raab Staatssekretär Rudolf Köberle vom Inninministerium BW eine Resolution zu übergeben. Herr Köberle zeigte sich bereits sehr gut informiert und sagte Unterstützung zu.
von Peter Erdmann am Donnerstag, 16. März 2006
Am Sonntag konnten wir noch mal einen schönen Flugtag erleben. Es hatte einen Tag vorher kräftig geschneit! Und das ganze im März. Bereits um 12 Uhr MESZ hob die DG 500 vom FSV Karlsruhe das erste Mal ab. Nach einiger Zeit stellte sich heraus, dass an diesem Tag eine leichte Thermikentwicklung zu spüren war. Nun kam ich an die Reihe. Ich holte immerhin aus dem Windenstart die 500 m raus. Dann flogen wir zur nächsten kleinen Wolke hin, und diese begann sich gerade zu entwickeln, sodass wir das Glück hatten mit fast einem konstanten Meter zu steigen. Es war ein unglaubliches Gefühl die Winterlandschaft von oben zu betrachten. Ich freute mich über jeden Zentimeter den wir weiter stiegen. Nun hatten wir bei ca. 700 m die Wolkenuntergrenze erreicht, und mussten wieder zum Boden zurückkehren da die anderen Flugschüler auch noch fliegen wollten. Immerhin sind schon mehr als 30 Minuten vergangen.
Aber einfach so die Höhe abfliegen?? Nein, dass wäre nicht mein Fall und auch zu langweilig gewesen. Dann schlug ich Roland vor, einen Looping zu machen. Es war einfach ein unbeschreibliches Gefühl die Welt mal verkehrt herum zu sehen. Dies muss man selber mal erlebt haben. Und weil es uns beiden soviel Spaß gemacht hat, wurde aus dem einen Looping zwei, mit einem abschließenden Turn. Ich bedanke mich noch mal bei Roland Helfer, dass er uns einen so schönen Flugbetrieb ermöglichen konnte!
Torsten Klenert
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