07.08.2013 Kategorie: Allgemein
Von: Peter Erdmann

Fliegerlager 2013 in Ulm Erbach

Die Piloten des LSV Albgau haben ein gemeinsames Fliegerlager für Motor- und Segelflieger auf dem Flugplatz in Ulm-Erbach durchgeführt. Mit Zelten und Flugzeuganhängern bepackt ging es am 27.07.2013 für Motor- und Segelflugpiloten eine Woche lang nach Erbach EDNE. Der Flugplatz bietet am Rande der Schwäbischen Alb eine sehr gut Infrastruktur und für die Ettlinger Segelflieger ideale Möglichkeiten ausgedehnte Thermikflüge in einer sehr reizvollen Gegend zu unternehmen. Wegen dringender technischer Maßnahmen konnten die Motorflugzeuge vom Verein leider nicht mitgenommen werden.

die Schwäbische Alb aus 2500m MSL

die Schwäbische Alb aus 2500m MSL

Um so mehr haben sich die Segelflieger um das Wohl der 4 teilnehmenden Motorpiloten gekümmert. Niemand musste am Boden bleiben und das Feedback über das Erlebnis „Segelfliegen“ war durchweg mit Begeisterung verbunden.
Täglich reichhaltiges Frühstück, leckere und abwechslungsreiche Abendessen unseres “Chefkochs” Ernst, Karten- und Diskussionsrunden und das gemeinsame Grillen mit den Erbachern sorgten für ein buntes Rahmenprogramm. Familienmitglieder und Freunde konnten austoben und z.B. per Fahrrad Ulm, die Gegend mit ihren vielen Baggerseen oder mit dem Auto auch weiter entfernte Sehenswürdigkeiten (Blautopf, Mengen, Zugspitze) erkunden.
Der Erbacher Flugplatz hat neben einer Winde, die von SFV Ulm betrieben wird, eine stattliche Anzahl an F-Schlepp Flugzeugen, die sowohl von unseren Flugschülern und Lizenzpiloten fleißig in Anspruch genommen wurden. Die Nähe der gleichzeitig stattfinden deutschen Meisterschaft in Mengen hat einigen Piloten beeindruckende Bilder in der Luft ermöglicht. Bei erstklassigen thermischen Verhältnissen lagen die Routen der Wettbewerbsteilnehmer unmittelbar an den Flugrouten unserer Piloten.
Unsere Flugschüler konnten nicht nur Platzrunden “schrubben” sondern auch lang ausgedehnte Thermikflüge mit Ihren 4 Fluglehrern oder im Alleinflug üben. Mit 153 Starts und über 120 Flugstunden an 7 fliegbaren Tagen auf Segelflugzeugen war das Fliegerlager ein tolles Erlebnis für die insgesamt 25 Teilnehmer. Drei Gastflüge auf Barbaras Piper Super-Cup und zwei Probeflüge mit der Erbacher Aquila sorgten auch dafür, dass die Piloten des LSV doch nicht nur im Segelflug in die Luft kamen.

Fazit: Schönes Fluggelände, prima Gastfreundschaft, großartiges Wetter und tolle Gemeinschaft sorgten für ein Fliegerlager mit sehr vielen unvergesslichen Flugstunden und Erlebnissen. Um das zu steigern, müssten nächstes Mal unsere Motorflugzeuge, deren Piloten und noch mehr Familienangehörige und Freunde mit dabei sein. Wohin gehen wir 2014?